Die Weltkriege
Während der Kriegsjahre 1914-1918 wurde ein notdürftiger Gesangsbetrieb im Schulhaus aufrechterhalten. Nahezu alle jungen Männer wurden in den Krieg abgezogen, sechs Sänger fielen. Der ungebrochene Wille, das Vereinsleben und das Singen weiterzuführen, bescherte dem Verein schon wenige Jahre später bei Wertungssingen im schwäbischen Raum zahlreiche Auszeichnungen. Auch beim Deutschen Sängerfest in Breslau 1938 war die Altdorfer Gesangsvereinsfahne mit einer Abordnung vertreten.
Der 2. Weltkrieg schwächte erneut den Chorbetrieb durch die Einberufung junger Männer. In der Bombennacht vom 7. auf 8. Oktober 1943 verloren viele Altdorfer Bürger ihr Leben, noch mehr ihr Hab und Gut. Ein Großteil des Vereinsvermögens wurde beim Brand des Rathauses ein Raub der Flammen. Der Verlust einiger Sänger, die gefallen waren oder vermisst wurden, machte die Not noch schlimmer. Es begann ein Überlebenskampf, in der Gemeinde wie auch im Verein.
Die Vereinsführung mit Hermann Maihöfer und Gotthilf Huber an der Spitze und einige junge Männer entschlossen sich zum Weitermachen. Auch junge Frauen und Mädchen wollten gerne mitsingen; dagegen wehrten sich jedoch die „alten" Sänger.
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